Attac-Protest klärt auf – “Financial Crimes Deutschland” abonnieren

29.09.2010. Sicher wird die Souveränität und die politische Mitbestimmung der Bürger gerade in Stuttgart (Stuttgart21) verteidigt, doch an vielen Schlüsselstellen in Deutschland wird die Demokratie demontiert. Mit der Adaption einer “Wirtschaftszeitung” klärt die Bildungsorganisation für politische Zivilcourage – Attac – weiter über die Strukturen in Wirtschaft und Politik auf. Die “Financial Crimes” ( www.financial-crimes.net ) wurde statt der “Financial Times” am 29.09.2010 verteilt – kostenlos. Pünktlich zum Start des bundesweiten “Planspiel Börse” – ein Spiel, dass bereits in der Schule zum Wetten einlädt und zum Glauben an Märkte, die nicht kontrolliert und reguliert sind. Einlädt zum Vertrauen auf die Vermögenssicherungsversprechen der Versicherungen und Banken für “Anlagemöglichkeiten” des zäh verdienten Geldes. Global- und Inlandsgeldquellen werden so geschaffen und auch vom Bürger weiter bedient – die Werte abgreifen und zu “Eliten” und Priviligierten umverteilen werden es andere. Wirtschaftsnachrichten, die die Demokratie und Mitbestimmung durch Aufklärung über Verhältnisse und Strukturen in Wirtschaft und Politik stärken, gibt es in der “Financial Crimes Deutschland ” www.financial-crimes.net . Sicher auch eine Hilfe für die EU-Parlamentarier, die wegen des Lobbyistenterrors in Brüssel nur einseitig neoliberale Expertise bekommen. (Kurz-Url: xlurl.de ) www.sven-giegold.de www.finance-watch.org http Direkte politische Mitbestimmung durch die Bürger in Form von …
Dokumentarfilm – Salz im Mokka Als Hüseyin in den 60er-Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam, konnte er sich nicht vorstellen, für immer hier zu bleiben. Der Film erzählt die Geschichte einer Großfamilie und zeigt, wie Menschen heute mit Integration umgehen. Hüseyin wurde in den 60er-Jahren in der Türkei angeworben. Die florierende Wirtschaft in Deutschland brauchte billige Arbeitskräfte, sogenannte Gastarbeiter. Hüseyin landete in Augsburg und begann als Straßenkehrer. Er wohnte in einem Arbeiterwohnheim, gönnte sich nichts, sparte jeden Pfennig für Frau und Kinder. Zweimal im Jahr fuhr er nach Hause. Erst 1973 holte er seine Frau Halime und seine beiden ältesten Töchter zu sich. Nach und nach kamen auch die anderen Kinder hinzu. Für den Haushalt war nun Sebahat, die älteste der Töchter zuständig, denn die Mutter arbeitete von morgens früh bis abends spät für eine Putzfirma. Sebahat wie auch ihre Schwester Hatice durften in Deutschland nicht zur Schule gehen, sondern arbeiteten gleich in der Fabrik. Beide wurden früh verheiratet, beider Ehen zerbrachen. Sie waren nicht zu freien, selbstbewussten Frauen erzogen worden. In der Familie galten die strengen Regeln der muslimischen Tradition. Erst die jüngeren Töchter Fatma und Dondü durften in Deutschland die Schule besuchen. Sie begehrten auf, wehrten sich und begannen, eigene Vorstellungen zu entwickeln. Der Film erzählt die Geschichte dieser Großfamilie und zeigt, wie die Menschen mit den Anforderungen der Integration …


